Samstag, 21. Mai 2011

Night Of Deletion

Bryan und seine Kumpel waren mal wieder unterwegs. Wie so oft zogen sie die ganze Nacht um die Häuser, zogen ein paar fette Joints und tranken Mengen an Bier. Sie trafen sich allesamt bei Steve, von dort aus liefen sie zum Brunnen an der Hauptstraße und tranken die ersten Biere. Bryan drehte den ersten Joint und steckte das Teil an. Er inhalierte den Rauch, schloss die Augen, ließ den Kopf in den Nacken fallen und atmete den Rauch wieder aus. Alle jubelten und stießen ihre Bierdosen zusammen, dass das Bier überschwappte und einzelne Stellen des gepflasterten Bodens nässte.
„Reich mal rüber, den Scheiß“, sagte Mitch und nahm den Joint mit einem Grinsen entgegen.
Bryan schnappte sich eine Dose Bier und öffnete sie.
Unter der Woche war nachts nie viel los, doch sobald der Freitagabend begann, nahm sich das ganze Dorf vor Bryan und seinen Jungs in acht. Niemand wollte etwas mit ihnen zu tun haben. Gewalt, Drogen, Alkohol und Vergewaltigungen, das waren die Nächte, die sich jedes Wochenende erneut abspielten. Niemand lief gerne nachts draußen durch die Gegend, weil er Angst hatte. Jeder, der ihnen zum falschen Zeitpunkt über den Weg lief oder Ärger machte, bekam ohne Vorwarnung eins auf die Fresse und zwar von allen. Bryans Vater war ein begehrter Rechtsanwalt und seine Mutter seine Sekretärin, beide verdienten gut und konnten ihrem Sohn ein gutes Leben bieten. Bryan lebte somit in Geld und Luxus. Doch schon auf der High School traf er auf die falschen Leute und schloss sich ihnen an. Er erledigte eine Art Job für seine neuen Freunde. Somit fingen die Schlägereien an, gefolgt von den Drogengeschäften. Im Laufe einer geringen Zeit stieg Bryan in der Hierarchie auf und übernahm größtenteils die Drogengeschäfte und sagte auch schon bald allen, wo es langging.
„Was haltet ihr von ‘nem kleinen Überfall heute Nacht?“, fragte Steve.
„Wen willst du überfallen?“
„Was soll die Frage, Bryan? Ist doch scheißegal, wen! Hauptsache wir können jemanden abziehen.“
Bryan trank einen Schluck Bier und warf die Bierdose hinter sich. Er ging auf Steve zu und starrte ihm tief in die Augen. Steve zog am Joint und zuckte mit den Schultern.
„Was ist?“, sagte er provozierend.
Bryan fing an, zu lächeln.
„Lass uns loslegen!“
„Na das is‘ mal ‘n Wort, Jungs. Auf geht’s!“
, sagte Steve und streckte beide Arme in die Luft.

Cameron und Brad schliefen in der ersten Etage, direkt nebenan ihr sechs Monate altes Kind. Sie hatten noch eine Tochter, die im Keller ihre eigene Wohnung besaß. Melissa, ihre Tochter, war gerade dabei, passende Klamotten für die Party rauszusuchen. Sie freute sich schon die ganze Woche auf den Abend, doch auch sie hatte das übliche Problem mit ihren Klamotten. Sie wusste nicht, was sie tragen sollte. Ob lang, kurz, weit, eng, bequem und lässig oder unbequem aber sexy, sie hatte keine Ahnung. Schließlich entschied Melissa sich für kurz und unbequem. Sie konnte es sich leisten, halbnackt durch die Straßen zu laufen, denn sie war ein hübsches Mädchen. Im Gegensatz zu all den fetten, hässlichen Mädchen, die dennoch an Narzissmus litten, konnte sie sich zweifellos in solchen Outfits sehen lassen.
Cameron und Brad schreckten auf, das Baby weinte.
„Brad, was war das?“
„Ich weiß es nicht, sieh du nach dem Kleinen. Ich gehe runter und sehe nach.“
Brad stand auf, zog sich eine Hose an und ging raus in den Flur und dann zur Treppe. Er hörte Stimmen mehrerer Personen, die sich nicht im Geringsten darum bemühten, leise zu sein. Cameron lief mit dem Baby auf dem Arm zu ihm und schaute die Treppe hinunter.
„Verdammt, Brad. Wer ist da?“, fragte sie leise.
„Geh zurück ins Schlafzimmer, du musst leise sein“, flüsterte Brad und ging mit ihnen ins Schlafzimmer.
„Ich rufe die Polizei.“
„Achte darauf, dass du leise bist! Das ist jetzt das Wichtigste.“
Brad schnappte sich das Gewehr, das er unter dem Ehebett deponierte, und gab seiner Frau einen Kuss auf die Stirn. Dann verließ er das Zimmer.
„Pass auf dich auf, Brad.“
Er ging den Flur entlang, die Treppe runter und stand zusammen mit den Einbrechern im großen Hausflur.
„Verschwindet sofort aus meinem Haus!“, befahl Brad und richtete das Gewehr abwechselnd auf jeden der Einbrecher.
„Na wen haben wir denn da. Derjenige, der sich verpissen sollte, bist du, Alter!“, sagte Bryan.
„Die Polizei ist unterwegs, ihr solltet verschwinden, Jungs.“
„Du bist echt verrückt. Siehst du denn nicht, dass du in der Unterzahl bist? Komm schon.“
Steve, Mitch und ein paar weitere umzingelten Brad. Er wurde nervös.
„Das hier ist kein verdammtes Playstationspiel! Verschwindet! Sofort!“
„Halt’s Maul!“
, sagte Mitch.
Er zog ein Messer, packte Brad am linken Ohr und schnitt es ihm ab. Ein Schuss löste sich und die Kugel zerfetzte Jonathans halben Kopf.
„Du hast gerade meinen Bruder erschossen. Das war wirklich keine gute Idee, man“, sagte Bryan und ging auf Brad zu, der bereits blutend auf dem Parkettboden lag und weinte. Er packte ihn an den Haaren und drückte seinen Schlagring auf die Wunde. Brad schrie auf. Steve nahm ihm das Gewehr ab und warf es hinter sich.
„Mach mal ‘n Vorschlag. Wie lösen wir das mit meinem toten Bruder, hä?“, fragte Bryan.
„Es, es tut mir leid“, stotterte Brad.
„Hast du Familie?“
„Ja.“
„Wo ist deine Frau?“
„Bitte nicht, bitte!“
„Jammer nicht rum, du Arschloch. Wo ist diese verfickte Schlampe?“
„Sie ist oben, okay. Sie ist im Schlafzimmer“
, schrie Brad und hielt sich die Hände vor das Gesicht.
Bryan lachte und ließ ihn los.
„Seht euch diesen jämmerlichen Wichser an. Er schiebt seine eigene Frau vor, weil er sich in die Hosen scheißt! Das ist wirklich spektakulär, Leute. Steve, geh hoch und schnapp dir die Fotze!“
Steve nickte und stürmte die Treppenstufen nach oben. Die erste Tür, die er sah, konnte nur die falsche sein. Zu viele kindische Dekorationen an der Tür. Er ging nach links und trat die Tür ein.
Cameron kauerte in der Ecke und hielt ihr Baby in den Armen.
„Bitte tun Sie mir nichts!“
„Keine Angst, meine Hübsche. Ich verspreche dir, ich werde dich nicht allzu hart ficken, du hast mein Wort!“
Er ging auf sie zu und nahm ihr das Baby weg. Dann zerrte er Cameron aus dem Zimmer, runter in den Eingangsbereich des Hauses, wo sich auch ihr Mann befand. Währenddessen hatten sie sich auch Melissa aus dem Keller nach oben geholt.
„Jetzt, wo wir alle versammelt sind, heiße ich euch herzlich willkommen! Wir sind hier, um ein wenig Spaß zu haben und ihr werdet uns dabei eine große Hilfe sein“, sagte Bryan und begann, Melissa gewaltsam auszuziehen.
„Wer will sie ficken? Freiwillige?“
„Lass mich das machen, Bryan. Ich übernehme die Nutte!“
, sagte Mike und fing auch gleich damit an, Melissa seinen Schwanz reinzuschieben.
„Nein! Lasst sie in Ruhe! Lasst sie in Ruhe!“, schrie Cameron.
„Halt deine Fresse!“, befahl Steve und schlug ihr ins Gesicht.
„Oben liegt ein Kind, Bryan“, sagte Steve.
„Wie alt?“
„Ein paar Monate vielleicht. Was weiß ich denn.“
„Das ist beschissene Kleinware, hol es runter und schmeiß das Ding in den Mülleimer!“
„Was?“
„Ich kann sowas nicht gebrauchen, du sollst es in den Müll schmeißen!“
„Das können wir doch nicht bringen, Alter! Es ist ein kleines Kind!“
Bryan ging auf Steve zu und drückte ihn gegen die Wand.
„Du hast vor niemandem Respekt, haust jedem auf die Fresse und hast ebenfalls kein Problem mit Vergewaltigungen! Du bist absolut menschenverachtend! Willst du mir also wirklich erzählen, das Alter macht einen Unterschied?“
„Ich kann das nicht machen, man. Das ist krank, Bryan!“
„Okay, schon gut. Kein Problem.“
Bryan ging die Treppe hoch, schnappte sich das Baby und kam wieder runter.
„Komm mit, Steve!“
Die beiden gingen in die Küche. Bryan öffnete die Schranktür neben der Spülmaschine und zog den Restmülleimer hervor.
„Sieh einfach nur zu!“
Er schaute Steve noch einmal tief in die Augen und hielt das Baby hoch.
„Komm schon, Bryan. Das kannst du nicht machen.“
Plötzlich schmetterte Bryan das Baby mit voller Wucht in den Mülleimer, tat den Deckel drauf und schüttelte den Eimer wild hin und her. Dann stellte er den Mülleimer zurück und schloss die Schranktür.
„So einfach geht das, mein Freund. So einfach!“, schrie Bryan Steve ins Gesicht und verließ die Küche.
Mike war immer noch dabei, Melissa zu vergewaltigen, und Cameron und Brad lagen total verzweifelt auf dem Boden. Sie mussten mit ansehen, wie ihre Tochter vergewaltigt und ihr kleines Baby im wahrsten Sinne des Wortes entsorgt wurde. Ihre Nerven lagen blank!
„Ich habe eine Lösung für unser Problem, Kumpel“, sagte Bryan und zog Brad die Hose aus.
Zwei von Bryans Leuten hielten ihn fest, da er sich wehrte.
„Steve, bring mir ein Blatt Papier!“
„Was hast du vor, verdammte Scheiße?“
, fragte Brad und wimmerte.
„Ich werde jetzt unser Problem lösen!“
Steve kam angerannt und reichte ihm das Papier. Bryan setzte eine Kante des Blattes am Ende von Brads Harnröhre an und zog es zügig nach oben durch. Blut spritzte auf Bryans Hand und Brad schrie.
„So löst man Probleme, du Wichser!“
Er nahm sich das Gewehr und steckte es Cameron in den Mund.
„Sieh dir das an, Kumpel! Und du lutschst das Ding jetzt! Los, das ist doch wohl nicht dein erstes Mal, Baby!“
Nach einigen Momenten drückte Bryan ab und Camerons Schädel zersprang. Knochen, Blut und Gehirnbrocken flogen durch die Gegend und versauten den Boden.
„Wow! Was für ein Adrenalinkick! Macht mit dem Rest, was ihr wollt, nur beeilt euch. Ich brauch‘ jetzt erstmal eine Kippe!“
Bryan lief aus dem Haus und steckte sich eine Zigarette an. Für ihn war es genau das Gefühl, das er wollte! Es war die Macht, die er für diesen Moment besaß, die Fähigkeit, über Leben und Tod zu entscheiden. Das war sein Ding und er würde so schnell nichts daran ändern.

Mitch stand plötzlich hinter ihm und steckte sich auch eine Zigarette an.
,,Fertig?", fragte Bryan und atmete den Rauch aus.
Alle anderen kamen aus dem Haus und versammelten sich vor Bryan und Mitch.
,,Fertig!"