Sonntag, 30. Januar 2011

Irresistible Breaking Point Of Human Dignity

Ich ziehe das Telefonkabel so fest ich kann zu und höre sie röcheln. Ihr kleiner Sohn lutscht währenddessen meinen harten Schwanz und ich fühle mich wie ein verdammter Gott. Er hat weiche Lippen, die Lippen einer Frau, ich spüre keinen Unterschied.
„Hör auf, dich zu wehren, meine Liebe! Es ist auf diese Art und Weise einfacher für uns beide“, flüstere ich dem Mädchen ins Ohr, das ich gerade ins Jenseits befördere.
Mit jeder Sekunde scheinen ihre ruckartigen Bewegungen schwächer zu werden. Dies ist ein Schutzmechanismus des menschlichen Körpers. Er versucht, aus dieser kritischen Situation schnellstmöglich zu entkommen und flüchtet sich in die Bewusstlosigkeit oder gegebenenfalls in den Tod. Zuerst hört sie plötzlich auf, nach Luft zu ringen, dann bewegt sie sich gar nicht mehr. Ich schaue ihr tief in die Augen, sie ist tot. Ihr Sohn lässt sich durch nichts und niemanden davon abbringen, meinen Schwanz zu lecken. Ich habe ihm etwas Demithyltryptamin verabreicht. Er wird nicht aufhören! Kurz darauf spritze ich seine Fresse mit meinen Spermien voll und er scheint, Spaß daran zu haben. Sofort stülpt er seine zarten Lippen wieder über meinen Penis. Ich hole weit aus und schlage ihm wuchtig auf’s Auge. Ich frage mich, ob die Substanz bereits wieder nachgelassen hat, als er sich erschreckt und mir reflexartig in die Eichel beißt. Diese Scheiße tut höllisch weh und ich schlage ihm nochmal auf dasselbe Auge. Meine Wunde am Schwanz blutet und ich beginne, stark zu schwitzen.
Dieser verfickte Hurensohn!
Dieser erbärmliche Bastard kniet in meinem Wohnzimmer auf dem Teppich und grinst mich an. Er sabbert. Dieses beschissene Vergewaltigungsresultat findet es witzig! Der Zeitpunkt ist erreicht, ich werde diesem kleinen Scheißer zeigen, wie es sich anfühlt.
Nach einem tiefen Atemzug gehe ich zu ihm und trete erstmal mitten in seine hässliche Fresse. Dann öffne ich seine Hose und greife nach seinem kleinen Schwanz.
„Vielen Dank für den Blowjob, Kleiner.“
Meine Zähne verankern sich tief in seinem Penis. Ich schüttle meinen Kopf wie wildgeworden hin und her und dann passiert es. Plötzlich spüre ich, wie mir etwas Nasses ins Gesicht spritzt. Sein abgerissener Schwanz hängt mir zwischen den Zähnen und es ist sein Blut, das mir in der Visage klebt. Jetzt habe ich ein heulendes Kleinkind ohne Geschlechtsteil vor mir sitzen und seine erdrosselte Mutter nackt auf der Couch liegen. Womit habe ich diese Scheiße verdient?

Mein Haus ist archaisch dekoriert. Ich habe es von meiner Großmutter geerbt, nachdem ich sie lebendig vergraben hatte. Sie mochte diesen Einrichtungsstil wohl. Ich hasse ihn, doch ich möchte nichts verändern. Es bleibt alles so, wie es jetzt gerade ist. Was steht heute Nacht an? Mir ist langweilig und die Flimmerkiste präsentiert nur mediale Scheiße. Irgendetwas muss ich heute Nacht unternehmen.
Schnell habe ich mich entschieden und gehe aus meiner Wohnung.
Was stelle ich mit ihm an?
Ich kenne den Türsteher, er mag mich meines Wissens nach nicht besonders, weshalb er mich wahrscheinlich nicht passieren lassen wird.
„Was zum Teufel willst du denn hier? Mach die Fliege!“, nörgelt der miese Hurensohn.
„Ich brauch nur ‘n schwulen Wichser, den ich in den Arsch ficken kann!“, sage ich und blase dem Türsteher den Qualm der Zigarette ins Gesicht.
Er läuft rot an und droht, Rauch aus den Ohren zu stoßen. Ich finde es witzig und lache los. Er dagegen haut mir eine runter. Wieder bin ich an einem Punkt angelangt, bei dem ich mich nicht mehr unter Kontrolle habe. Ich kann meine Wut nicht mehr zurückhalten und packe mit beiden Händen seinen Unterkiefer und reiße ihn gewaltsam nach unten. Jeder Gast vor der Tür kann den Kiefer mit Sicherheit brechen hören und alle, außer mir, ekeln sich davor. Einige kotzen, andere schließen die Augen. Der Türsteher schreit und beginnt, zu weinen. Ich packe seine Zunge, ziehe sie ein Stück zu mir und beiße hinein. Unsere Mäuler füllen sich mit seinem Blut, der Unterschied: Er durchlebt Qualen und ich habe meinen Spaß! Ein paar Minuten später, nachdem ich ihm seine Zunge abgebissen habe, stehe ich im Club und sondiere die Tanzfläche.
Ich sehe Männer, die ihre Ärsche an Schwänze reiben, Männer mit nach hinten gekämmten, schmierigen Haaren und Goldkettchen um den Hals. Ich sehe das Lächeln, das meinen Schwanz bereits hart werden lässt. Ich halte diese Menschen für puren Abschaum, für dreckigen Abschaum, doch ich brauche genau diesen Abschaum, um meine Spermien loszuwerden. Der hübsche Kerl zwinkert mir zu und beißt sich auf die Lippen.
Ein Zeichen, er will Sex.
Soll er haben. Er geht Richtung Toilette und ich folge ihm. Im Toilettenflur kniet ein schwuler Mann auf dem Boden und kaut auf den Eiern seiner Bekanntschaft rum. Durch diesen Anblick werde ich noch geiler, als ich es schon bin. Wir verstecken uns in einer Kabine und er beginnt sofort, mir die Hose runterzuziehen. Ich kann es kaum erwarten, ihm meinen Schwanz reinzudrücken. Die Art, wie er meine Stange bearbeitet, ist unwiderstehlich. Ich muss ihn jetzt sofort reinschieben!
„Komm hoch, ich ficke dich!“, befehle ich ihm und er tut es.
Ich drehe ihn mit dem Gesicht zur Wand, stecke mir zwei Finger in den Mund und schiebe sie ihm dann in den Arsch. Er stöhnt los, ich halte ihm den Mund zu und sage: „Halt deine Fresse!“
„Ich bin bereit, fick mich!“
, flüstert er.
Ich spucke auf meinen Schwanz und drücke ihn in sein Arschloch. Viel Zeit, sich daran zu gewöhnen, wie mein dicker Schwanz seinen Darmausgang penetriert, lasse ich ihm nicht. Die Stöße werden immer härter und schneller, es ist das Paradies. Meine Eier klatschen bei jedem Stoß an seine und ich komme langsam zum Orgasmus. Gleich ist es soweit. Der Sex ist hart, der homosexuelle Abschaum, den ich gerade ficke, klebt mit dem Gesicht an der gekachelten Wand als hätte ich ihn mit der Fliegenklatsche erwischt. Ich spritze meinen ganzen Saft zu seinen Eingeweiden hinauf und wir beide stöhnen laut. Das war’s für mich. Ich bin fertig mit dieser dreckigen Schwuchtel und verlasse schleunigst den Club. Direkt gegenüber befindet sich ein kleiner Getränkeladen, ich brauche ‘ne Flasche Schnaps. Der Geschäftsführer ist Russe und hat mit der Mafia zu tun. Die ganze Stadt hat Angst vor dem muskulösen Getränkeverkäufer, außer mir! Er ist nicht mein Freund, mein Feind aber auch nicht. Noch nicht.
„Rück mal ‘ne Flasche Whiskey raus“, sage ich und zünde mir währenddessen eine Kippe an.
„Pass auf, wie du mit mir redest!“, antwortet der Russe und stellt mir die Flasche hin.
„Macht zehn neunzig“, sagt er.
„Zehn neunzig?“
„Ja, zehn neunzig.“
„Ich geb‘ dir sieben, muss reichen.“
„Hör mal zu, du kleine Fotze. Entweder gibst du mir jetzt das Geld und verpisst dich oder ich reiße dir deinen kleinen Schwanz ab“
, sagt der Russe und zeigt mit dem Finger auf mich.
Ich greife nach seiner Hand und knicke den Finger zur Handoberfläche um. Dann reiße ich seinen Kopf nach unten und frage ihn, ob sieben immer noch zu wenig seien.
„Du fickst gerade den Falschen in den Arsch, man!“
Ich springe über die Theke und verpasse diesem Wichser eine Kopfnuss. Er stolpert ein paar Schritte nach hinten und ich trete mit voller Wucht gegen seine Kniescheibe. Er bricht zusammen und kniet auf dem Boden.
„Kostet die Flasche jetzt immer noch zehn neunzig oder hätten wir das geklärt?“
„Fick dich!“
Ich kann es kaum glauben, doch er hat noch nicht genug. Ich breche seine Beine und zwinge ihn, seinen Mund zu öffnen. Es ist nicht wirklich delikat, was ich hier tue, doch ich brauche nun mal meinen Spaß. Ich pisse dem Russen in den Mund.
„Wie viel kostet die Flasche jetzt?“
Er verschluckt sich an meinem Urin und kotzt mir vor die Füße.
„Willst du mir für diesen einen Liter immer noch zehn neunzig abnehmen?“
Seine Haare sind von meiner Pisse durchnässt und er stimmt mir zu. Endlich kann ich die Flasche für sieben Dollar haben. Ich lege ihm das Geld auf die Theke und verschwinde mit dem Schnaps. Meiner Meinung nach sind alle Preise verhandelbar.

„Ich hatte heute eine anstrengende Nacht. Es war von allem etwas dabei. Weißt du, das ist nicht immer einfach für mich, doch ich werde mich noch heute Nacht dir widmen. Es ist ja schon alles vorbereitet“, sage ich und nehme das scharfe Messer vom Tisch.
Ich streichle über seine Backen, er ist so wunderschön. Leider muss er mich schon wieder verlassen, seine Mutter wartet auf ihn. Sie ist vor zwei Tagen bereits den Weg der Wege gegangen und jetzt wird ihr Sohn folgen. Es fällt mir schwer, doch ich muss beenden, was ich begonnen habe. Ich schaue in die tränenden Augen des Säuglings, der vor mir liegt, und steche zu.
Die Einzelteile lege ich in einen Karton, klebe Packetklebeband über die Stöße. Das Packet ist lieferbar.

Freitag, 21. Januar 2011

New Book Available!


Neues Buch: Metamorphose jetzt bei Amazon erhältlich.

Plot: Eine gewöhnliche High School in den USA. Hier gibt es die Footballspieler, die hübschen Cheerleader und die Außenseiter. Jack ist einer davon und muss jeden Tag schlimme Demütigungen über sich ergehen lassen. In ihm brodelt es vor Hass auf seine Mitschüler, doch er hat nicht den Mut, sich zu wehren. Sein Selbstbewusstsein ist zerstört und er hat Angst. Die Liebe zu einem Mädchen, das mit einem der größten Proleten der Schule schläft, macht es ihm nicht leichter. Eines Tages ist der Bogen überspannt und das Blatt wendet sich.
Sollte man das Zusammenspiel von Hass und Angst wirklich auf die Spitze treiben?

Freitag, 14. Januar 2011

The Life Of Jeremy Willis

Mein Name ist Jeremy Willis. Ich bin 65 Jahre alt und wir haben das Jahr 2012. Die Welt ist tot. Ihr denkt an eine Apokalypse, wie ihr sie aus Hollywoodproduktionen kennt. Ihr denkt falsch! Die Welt dort draußen ist einen anderen Tod gestorben. Keine Prostituierten über 16, Miss- und Totgeburten, kleine Kinder auf Crack. Syphilis, Aids, Tripper. Wenn ich durch die Straßen dieser abgefuckten Welt spaziere, sehe ich viele schreckliche Dinge. Rücksichts- und Gefühlslose Vergewaltigungen, Mörder und Leichen. Blut und Kotze von Menschen, die innerlich und äußerlich ausgestorben sind. Ich gehe zum einzigen funktionstüchtigen Zigarettenautomaten dieser Stadt und sehe einen verstörten Mann, der mit einem Kugelschreiber redet. Er kniet auf dem Boden und bittet weinend um Vergebung. Mehrmals hintereinander entschuldigt er sich bei dem Stift in seiner faltigen Hand. Diesem Menschen geht es schlecht, doch ich schenke ihm weder Beachtung noch Mitleid. Der Kerl interessiert mich nicht!
Ich habe meine Zigaretten und gehe wieder Richtung Innenstadt. In einer dunklen Seitengasse, in der Nähe von Charlies Getränkeladen, sehe ich zwei Schatten. Der eine ist größer als der andere Schatten. Es ist ein erwachsener Mann, der einen kleinen Jungen in den Arsch fickt. Auch dieser Situation schenke ich keine Aufmerksamkeit. Der Mann sieht mich auf dem Bürgersteig stehen und fragt mich, wieso ich ihn anschaue. Ich schaue weg und gehe einfach weiter. Das ist alles Normalität. Pädophile und nekrophile Menschen ziehen hier durch die Straßen, sie stinken nach Scheiße. Ich meine das ernst!

Ich komme aus einem weit entfernten Land. Mein Vater hat mir gezeigt, was Schmerzen sind und hat mich Brutalität und Gewalt seinerseits spüren lassen. Ich bin heute noch glücklich darüber, dass er nicht meine Mutter schlug. Irgendwann kam jedoch der Tag, an dem er sie vergewaltigte. Das wiederholte sich seitdem immer wieder, bis sie sich umbrachte. Geschlagen hatte er sie nie. Ich habe hier gemerkt, dass es Menschen gibt, die jemandem ein paar Zähne ausschlagen, ihm auf den Schwanz treten und ihn bewusstlos auf dem kalten Boden liegen lassen und es Gewalt nennen. Ich habe in meiner Kindheit gesehen, wie einem Menschen 50 Kugeln in den Brustkorb geschossen wurden und ihm dann der Kopf abgeschlagen wurde. Ich kam hierher und habe diesen erbärmlichen Idioten mal klargemacht, was Gewalt wirklich bedeutet. Die Welt ist tot, ihre Leichen sind schizophren und pervers. Ich habe mich schon vor längerer Zeit daran gewöhnt. Meine erste Schlägerei bereits in der Schulklasse, auf der Hauptschule brach ich das erste Mal einen Knochen. Mit zwölf Jahren verschwand ich mit meiner Cousine im Keller und fickte sie auf einer alten Matratze. Keiner von uns wusste wirklich, wie Geschlechtsverkehr ablaufen sollte, doch ich wusste das Nötigste. Damals war es kalt und mein Hodensack zog sich zu einem festen, haarigen Fleischball zusammen. Sie fing mit dem Blowjob an, alles lockerte sich ein wenig. Sie schaute sich mit elf Jahren den ersten Pornostreifen an, daher wusste sie, wie es funktioniert. Das nehme ich zumindest mal stark an.
Ich war 14 und hatte die erste Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung am Arsch kleben. Ich habe einem geistig behinderten Rollstuhlfahrer so dermaßen den Arsch aufgerissen, Intensivstation, mehrere Tage. Dann musste ich die Schule verlassen, von der nächsten Schule flog ich nach zwei Wochen, ich habe einer 24 jährigen Vertretungslehrerin an die Titten gefasst und wollte sie ficken. Dann, Schule für Schwererziehbare. Lange war ich dort aber auch nicht und die beschissenen Pädagogen wollten mich in die Psychiatrie stecken. So verlief mein Leben also zu Hause in meinem Zimmer, in dem ich jeden Tag ein Kasten Bier trank und mehrere Blunts rauchte. Dann vollendete ich mein 18. Lebensjahr und der erste Drogendeal stand bevor. Die Sache ging glatt und ohne Gewaltanwendungen über die Bühne und ich verdiente mein erstes, eigenes Geld. Es war von nun an Schluss damit, meinem alkoholisierten Vater das Geld aus der Tasche zu klauen. Ich war bei vielen Deals dabei und habe ordentlich kassiert. Ab und zu gab’s mal eins auf die Fresse oder ich sah mich gezwungen, meinen Geschäftspartner abzustechen. Ich wurde zu dem Mann für die groben Angelegenheiten. Gab es Probleme mit Drogen, Geld oder Personen, war ich zur Stelle. Die Geräusche brechender Knochen, wimmernder Menschen und erfolgsloser Entschuldigungsversuche wurden zu meinem Alltag. Wenn das Telefon klingelte, hatte ich sofort zu erscheinen oder auf direktem Weg auszuführen, was mir befohlen wurde. Ich stieg im Geschäft auf und handelte bald mit meinen eigenen Drogen. Das Geld in meinem Besitz wurde immer mehr und es fühlte sich gut an. Neben den Deals arbeitete ich als Türsteher und machte mich gut. Vier Monate später hatte ich an der Tür das Sagen und gab die Drogengeschäfte auf. Nachts regelte ich die Angelegenheiten vor diversen Clubs, ansonsten trieb ich Gelder ein. Vom Sprechen habe ich noch nie viel gehalten. Hatte jemand Schulden bei meinen Arbeitgebern, besuchte ich denjenigen und wendete sofort Gewalt an. So verschaffte ich mir Respekt und schlug zwei Jahre später einem Bordellbesitzer mehrere Zähne aus und übernahm seinen Laden. Ich hatte Geld, Respekt, Nutten und vor niemandem Angst!
Fünf Jahre später hatte ich mich zu einem Auftragskiller mit perfekten Kampf- und Waffenkenntnissen entwickelt. Ich tötete Menschen für Geld. Unter die Opfer fiel an siebter Stelle mein eigener Vater. Den Rest der 46 Menschen kannte ich nicht. Im Alter von 43 Jahren tötete ich all meine Auftraggeber und hing den Job an den Nagel. Doch damit verschwand die Gewalt und Brutalität in meinem Leben noch lange nicht. Es gab viele Menschen, die mich ausnehmen wollten. Die einen wollten mich töten, die anderen mich foltern. Das Interesse an meiner Person war groß und verschieden. Bis heute schaffte es niemand, mich unterzukriegen.

Ich schmeiße den Zigarettenstummel in die Pfütze vor meinen Füßen und schaue mir die Gegend an. Heute ist mal wieder viel los in der Stadt. Die Geschäftsmänner öffnen das Fenster von ihren großen und schnellen Autos und lassen Nutten einsteigen. Der Sex mit der Ehefrau ist ihnen zu langweilig. An jeder Ecke versuchen Menschen verzweifelt Drogen zu verkaufen und scheitern. Ich ziehe mein Handy aus der Hosentasche und wähle die Nummer. Ich stehe in diesem Moment vor dem Haus eines alten Geschäftspartners. Das Rufzeichen ertönt zwei Mal und die Bombe in seinem Keller geht hoch. Die Druckwelle und der krasse Lärm betäuben mich und ich falle zu Boden. Viele Schaulustige sammeln sich vor dem brennenden Haus und beginnen, zu feiern. Diese Welt ist vollkommen gestört. Sie ist krank und lebensgefährlich.
Lasst mich in Frieden, ich fühle mich hier wohl.

Freitag, 7. Januar 2011

Sustained Human Error

Ich saß auf der Toilette und meine Scheiße war flüssig wie Wasser. Die Bauchschmerzen machten mir das Leben schwer und Übelkeit regierte und schwächte mein letztes Kontingent an Lebensenergie. Ich war blass wie eine Leiche und mein Schädel drohte zu implodieren. Es fühlte sich schrecklich an. Das Toilettenwasser, das bereits nur noch aus meiner Scheiße und Pisse bestand, spritzte ständig an meine Hoden, wenn ich in die Schüssel kotierte. Immer wenn ich gepresst habe, pinkelte ich sozusagen Scheiße aus meinem Arschloch. Meine Rosette tat höllisch weh, ich war total am Ende. Die Übelkeit nahm Überhand und ich kotzte auf meine Oberschenkel. Mein Erbrochenes lief an meinem Schwanz runter und tropfte in die Schüssel.
Ich war definitiv ein wenig krank!

JA! Ich lebe in einer verdammt nach Scheiße stinkenden Welt und muss zudem jeden verschissenen Tag in dieser polemischen Masse baden. Ich wache jeden Tag erneut auf und meine Nase kotzt sich die Schleimhäute aus der Seele und diffamiert ihren Besitzer, in diesem Fall bin ich das, weil er sich nicht um die Erkältung, die der Nase in den Arsch tritt, kümmert. Es ist Hochsommer und ich habe die Heizung aufgedreht und den Heizlüfter im Zimmer stehen. Für den Fall, dass mir doch noch kalt werden sollte, habe ich stets meine Taschenmuschi zu meiner Rechten. Sie war ein Werbegeschenk der Firma CuntPortable™, das ich vor einem Jahr dankend erhielt. Draußen laufen jede Menge Schlampen und verdammt notgeile Typen, die alle so gut wie nichts anhaben, durch die Gegend und genießen die Hitze. Jetzt verstehe ich auch endlich, warum die alle das Nomen Dummheit auf der Stirn tätowiert haben!
Würde ich den ganzen langen Tag in dieser Hitze herumlaufen, würden sich meine grauen Zellen auch weigern, zu funktionieren. So sitze ich viel lieber in meiner stark beheizten Bude, die nach allem Möglichen riecht, nur nicht nach etwas Gutem und sehe zu, wie mein Leben an mir vorbeisprintet, als müsste es mal dringend in den Raum, in dem sich mehrere Urinale befinden. Ich habe einen Fernseher, der nicht funktioniert und einen Hund, den ich vor drei Monaten in die Kanalisation geworfen habe. Mir ging die Kohle aus, um das Futter für das Scheißvieh zu kaufen, also verhungerte mein Hund und starb letztendlich an den Folgen von starker Unterernährung. All das ist aber nicht das Problem, von dem ich euch eigentlich erzählen möchte.

Wenn ich mich selbst daran erinnere oder daran erinnert werde, spüre ich einen unvorstellbaren Schmerz in meinem Penis. Die Führungskompetenz meiner Blutkörperchen konzentriert sich plötzlich nur noch auf mein Geschlechtsteil, das zwischen meinen Beinen baumelt und die Eichel beginnt zu pochen. Ich hasse dieses verfickte Pochen. Es geht wie ein Herz. Bumm bumm, bumm bumm. Dann ist da noch dieser widerliche Druck, von dem mir immer schnell übel wird. Er geht vom Schaft aus. In meinem Penis feiern Ejakulat und Urin eine große Raver-Party und sie lassen es mich deutlich spüren, wenn ich daran denke! Es ist kaum auszuhalten, zu wissen, dass ich…

…ein Mann bin. Ich schäme mich dafür.
Mann sein ist Sünde!
Ich will wissen, wie es sich anfühlt, Brüste zu haben. Wie es sich anfühlt, aus dem Geschlechtsteil zu bluten. Ich habe den Wunsch, ordentlich geleckt werden zu können, ohne danach einen Schwanz lutschen zu müssen und als Beruf Hausfrau zu sein! Das nennt man männliche Emanzipation und ihr wisst, dass ich Recht habe! Ich bin definitiv im falschen Körper geboren worden. Wo hat mich mein Vater da nur hingefickt? Hat das Sperma, das den ersten Platz machte, eine Wette verloren und musste mich somit falsch konstruieren? Oder wollte meine Mutter unbedingt einen Jungen, obwohl das Sperma Weiblichkeit auf die Welt bringen wollte und zwang mein Vater dazu, sich einen Ejakulat-Filter einbauen zu lassen? Was lief da nur unheimlich schief bei meiner Zeugung?

Ich habe mittlerweile einen riesen Hunger bekommen und stehe auf. Es ist schon wieder Mittag und draußen ist die Hölle los. Das reinste Verkehrschaos herrscht auf den Straßen meines Dorfs, in dem kein Arsch lebt und ich habe kein Kaffeepulver mehr, was ich frustriert bemerke, als ich in die Küche gehe und mir ‘ne Tasse machen will. So eine verdammte Scheiße! Wo bekomme ich jetzt meinen Kaffee her? Um einen klaren Gedanken fassen zu können, rauche ich erstmal eine Zigarette. Da hatte ich tatsächlich ein wenig mehr Glück, es war die letzte Kippe. Ich brauche also Kaffee, Zigaretten, schaue in den Kühlschrank und sehe, dass ich etwas zu Essen brauche. Nach einem Blick in mein Portmonee ist klar, dass ich noch was an Kohle übrig habe, um mir den ganzen Scheiß zu kaufen. Die Luft in meiner Bude ist absolut dicht und es ist höllisch warm. Ich schlupfe in meinen Jogginganzug und meine Badelatschen und verlasse die Wohnung. Ich wohne in einem riesen Plattenbau im obersten Stockwerk und der Fahrstuhl ist defekt. Im Hausflur stinkt es nach dem Gestank aus meiner Wohnung. Ich öffne erschöpft und schwer atmend die Haustür und stolpere heraus. Ich schaue mich ein wenig um und sondiere die leere Umgebung. Nicht mal ‘n Tier zu sehen. Kein Mensch ist hier. Das kleine Lebensmittelgeschäft des 69 jährigen Türken, das hier ganz in meiner Nähe war, gibt es seit drei Jahren schon nicht mehr. Ich ging immer gerne zu ihm und kaufte mir die nötigen Dinge ein, die ich brauchte. Der alte Türke wurde von einem jugendlichen Neo-Nazi totgeprügelt und seitdem gibt es den Laden nicht mehr. Busse fahren hier nicht, Züge genauso wenig. Ich muss also den weiten Weg in die von Menschen überfüllte Stadt bestreiten und dort einkaufen gehen. Ich muss das jetzt nun schon seit drei Jahren machen und ich hasse es. Ich hasse es, zwischen diesen ganzen Spießer-Ärschen und Nadelstreifenanzugträgern einzukaufen. Ich will gerade den ersten Schritt in Richtung Spießerwelt machen, da schießt mir der Gedanke in den Kopf, der mir die Augen verdreht und mich wütend werden lässt.
Heute ist Sonntag!

Ich riss ein Stück Toilettenpapier von der Rolle und wischte mir den Arsch ab. Die Spülung funktionierte nicht, der Gestank meiner eigenen Kotze und Scheiße setzte sich im Badezimmer fest. Ich zog meine Unterhose hoch und ging raus in den Flur. Ich hatte immer noch diese unerträglichen Magenschmerzen und kochte mir einen Fencheltee. Mein Bett war der nächste Halt und dort verharrte ich den Rest der beschissenen Nacht.
Meine Augen schlossen sich, das Erwachen am nächsten Morgen, ich war tot.